Bei der 40. Auflage des Sparkassen-Hallencups gewinnen die Damen von Alemannia Aachen den Titel. Die Frauen des FC Eschweiler konnten sich erstmalig für die Finalrunde qualifizieren, verpassen aber den Sprung ins Halbfinale.
Für die FCE-Damen war die Teilnahme am Finalturnier um den Sparkassen-Hallencup eine Premiere, nachdem sie noch vor dem Jahreswechsel das Qualifikationsturnier gegen den SC Selfkant im Neunmeterschießen gewinnen konnten. Beide Teams waren beim Endrundenwettbewerb am vergangenen Sonntag gemeinsam mit dem TuS Hilfarth die einzigen Vertreterinnen der Bezirksliga. Als Topfavoritinnen auf den Titel gingen die Mittelrheinligistinnen von Alemannia Aachen sowie die Ligakonkurrentinnen und Titelverteidigerinnen des SV Waldenrath/Straeten an den Start.
Entscheidung im letzten Gruppenspiel
Beflügelt vom Gewinn der Eschweiler Stadtmeisterschaft einen Tag vorher, zeigten die Indelöwinnen in ihrem ersten Spiel gegen den TuS 08 Jüngersdorf eine starke und sehr konzentrierte Leistung. Belohnt wurde der couragierte Auftritt gegen die zwei Klassen höher spielenden Gegnerinnen mit einem verdienten 3:1-Erfolg. Die Treffer erzielten Lolle Mingers (3.), Top-Torjägerin des Qualifikationsturnieres, sowie die Zwillingsschwestern Anna (7.) und Nikola Katzenbach (12.), die beide noch im Kader der B1-Juniorinnen stehen. Nachdem sich die FCE-Frauen den Vorjahressiegerinnen des SV Waldenrath/Straeten in der zweiten Begegnung mit 0:4 geschlagen geben mussten, fiel die Entscheidung um das Weiterkommen ins Halbfinale schließlich im letzten Gruppenspiel gegen den Burtscheider TV. Den Aachener Landesligistinnen gelang nach drei Treffern in drei Minuten (5., 6., 8.) die frühe Vorentscheidung und am Ende (4:0) auch als Gruppenerste der verdiente Einzug in die Vorschlussrunde. Hier setzte sich der BTV gegen Alemannia Straß durch (3:2), musste im Endspiel dann aber eine 4:6-Niederlage gegen Top-Favorit Alemannia Aachen hinnehmen. Für die Damen des FC Eschweiler bleibt die wertvolle Erfahrung der Endrundenteilnahme und die Erkenntnis, dass sie klassenhöheren Teams durchaus Paroli bieten können.